Heiße Köpfe bei Nestlè [Update]
Wenn es derzeit bei einem Konzern in der Online-Abteilung hoch hergeht, dann bei Nestlé. Der deutsche Food-Riese wird zurzeit derart auf sämtlichen Social Media Kanälen angegriffen, wie es bisher...
Dazugehören wollen müssen... Rotkäppchen Sekt wird um ein alkoholfreies Produkt erweitert und in einer großen Kampagne über Print, TV und Online (http://www.alkoholfrei.de/) beworben. Der Claim: "Dazugehören - beim Feiern ein...
Surfing goes Viral Die Firma Quicksilver wird mit einem Video, dass nicht gleich als Werbespot zu erkennen ist, ihrem Surfimage mehr als gerecht. Dieses auf den ersten Anblick als Amateurvideo anmutende Werk zeigt eine...
Ich, du, wir - Generation Upload Vodafone versucht mit Slogan „Es ist deine Zeit“ und einem neuen Markenversprechen eine gaaaanz neue Zielgruppe anzusprechen – die Generation Upload. Hierzu wurde als kick-off eine zeitgleich ins...
Online-TV mit dem Plus an Emotionen Ambilight ist ja schon seit über 2 Jahren auf dem Markt. Der Hersteller Phillips führt LCD-Fernsehgeräte in seinem Portfolio (beispielsweise die Aurea-Serie), welche das dargestellte Fernseh-Bild in...
Für mich ist AR (Augmented Reality) immer noch eines der next big things mit großem Potential für aufsehenerregende Werbung. Ein kleines Beispiel von BMW. Man druckt sich einfach ein Z4-Blatt aus, startet die (gratis) Software und kann seinen eigenen Z4 zum Leben erwecken. Klasse!
Etwas richtig Neues gibt es ja nun nicht allzu oft. Virals greifen zwar immer wieder neue Ideen auf, logisch, aber ein YouTube-Clip bleibt ein YoutTube-Clip. Die Spiele-Schmiede Capcom hat zusammen mit GameTrailers.com eine neue Art von Trailer geschaffen.
Dadurch, dass die Nutzer das Video nicht nur sehen können, sondern davon regelrecht “angegriffen” und gezwungen werden zu reagieren, ist die User-Experience eine völlig andere. Der Trailer bewirbt das neue Spiel “Resident Evil The Darkside Chronicles” und lässt die Fans schon vor dem Kauf die gewünschten Gefühle spüren – Angst, Erschrecken und Horror.
Der virale Effekt ist sozusagen schon vorprogrammiert, auf GameTrailers.com gibt es natürlich eine Menge Sharing-Optionen.
Der Trailer ist übrigens hier zu sehen. Ein paar Kommentare:
crazy never seen anything like this before
Ok, this must be advertising at its finest (next to sexual appeal, of course) I think I need to get this now…
That was actually one of the coolest trailers I’ve ever seen… and I really, REALLY hate Resident Evil
you did everything right. IKEA ist so ein Beispiel (aber auch Nike, AXE, Coke und viele andere big player brands). IKEA nutzt Online mit all seinen Facetten und Möglichkeiten. Hier wird anscheinend nicht lange auf irgendwelchen Entscheidungsebenen über Milestones, Budgets, etc. diskutiert – es wird einfach gemacht.
Augmented Reality ist ja schon seit einigen Jahren ein kleines, aber feines Trendthema. Mit den neuen Möglichkeiten, die iPhone und Co. so bieten ist es sogar bereits heute möglich, Augmented Reality Anwendungen zu testen. Da mich dieses Thema schon länger interessiert und mir tausende sinnvolle Anwendungen einfallen, die für den Endnutzer einen echten Mehrwert bieten, hier einfach mal ein paar Beispiele. Metro Finder
Das App zeigt die naheliegenden Metro-Stationen und Wege zu S- und U-Bahn an. Agentur: acrossair.
Augmented Reality Browser
Der Reality Browser legt diverse Layer über die Realität mit Infos zu Immobilien, Sehenswürdigkeiten, etc.
TwittAround Augmented Reality für Twitter: Man sieht die Tweets, die in der Umgebung von Nutzern veröffentlicht wurden.
TAT augmented ID
Ähnlich eines Profile-Sammlers kann man diverse Internet-Profile (Xing, StudiVZ, last.fm) für sich definieren, die andere augmented ID-Nutzer dann sehen können.
Interactive Promotion
Über kleine Paper-Tags können Produkte beworben werden, eine Webcam und entsprechende Software ist natürlich Voraussetzung und noch die größte Hemmschwelle. Falls dies bei der Masse der Menschen vorhanden wäre, eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten der Bewerbung von Action-Movies, Kinder-Spielzeug, etc.
Augmented Vision
Augmented Vision lässt andere Nutzer Notizen, Bilder und Animationen an Orten ablegen, die von allen gesehen werden können.
Soviel zum Videomaterial. Weitere Beispiele sind BestBuy, der amerikansche Discounter, der seine Produkte in 3D zum Leben erweckt. Oder das lustige Webgame von Kia, das die Nutzer mittels Augmented Reality sicher faszinieren wird. Zu guter Letzt noch ein Link zum Handy-Spiel Ghostwire, das den Nutzer auf Geistersuche in den eigenen vier Wänden schickt. Brr, das ist bestimmt gruselig!
Ich muss ja zugeben, lange Zeit war ich gegen Apple wirklich resistent – auf den Hype wollte ich einfach nicht aufspringen; Produkte zu sehr als Lifestyle-Begleiter positioniert, zu wenig Features für zu viel Geld. Doch als sich ein Freund das neue iPhone 3GS angeschafft hat und es keinen Verwendungszweck für seinen iPod Touch gab, konnte ich recht günstig zuschlagen.
Gehen wir mal nicht auf die geniale Bedienungsfreundlichkeit oder technische Details ein – mir geht’s um die zahlreichen Apps (application), die im iTunes Store mit einem Klick verfügbar sind. Ob Kalorienzähler, alle möglichen Büro-Apps oder witzige Zeitvertreiber, hier kann man jeden Tag etwas Neues entdecken.
Falls ein App pfiffig gemacht wird, hat es durchaus das Zeug zu viraler Durchschlagskraft. Selbst Massenmedien berichten teilweise von bestimmten Apps. Man denke an „iBeer“ (iBeer auf itunes) – millionenfach runtergeladen und medialer Buzz:
Wäre auf diese Idee ein Marketingmanager einer Brauerei drauf gekommen…
Was mich etwas wundert – wieso setzen so wenige Unternehmen auf diese große Chance, mit einer cleveren Idee und guten Umsetzung eigenes Branding und Werbebotschaften zum Nutzer zu transportieren? Games sind hierzu immerhin sehr gut geeignet, das haben auch Untersuchungen zu Adgames gezeigt. Laut einer Studie des Bochumer Instituts für angewandte Kommunikationsforschung (BIFAK) glaubten die Konsumenten zwar, dass sie die Werbebotschaft ignorieren können. Im Ergebnis zeigte sich jedoch, dass sich 82 Prozent an die Namen der Werbepartner der Spiele erinnerten. Über Highscores die mit Freunden geteilt werden und dem entstehenden Word-of-mouth könnten Unternehmen längerfristige Kontakte mit ihrer Zielgruppe herstellen.
Ist die Herstellung eines iPhone-fähigen apps zu teuer, gibt es keine Ideen für die Integration der USPs in eine schöne Spielidee?
Wie bereits angemerkt, gibt es erst wenige gebrandete apps. Ich habe mir mal angeschaut, welche Unternehmen bereits apps fürs iPhone und iPod als Werbeinstrument einsetzen.
Einmal aus dem Handgelenk schütteln und das Zippo-Feuerzeug geht auf, mit der typischen Daumenbewegung entzündet man die Flamme (die sogar auf Bewegungen und den Versuch sie auszupusten reagiert!)
Das Programm von Unitron Hearing Limited zeigt mit einem eindrucksvollen Selbsttest, wie es um das persönliche Hörvermögen steht. Ein naheliegendes app für einen Hörgeräte-Anbieter.
Neben den wenigen adgames, die die Markenbotschaft großer Konzerne verkünden, gibt es natürlich auch noch funktionelle Mini-Kopien diverser Webseiten. Beispielsweise sind applications von wetter.com, N24, Radio Energy, Skype, ICQ, sport1.de, guenstiger.de, eBay, facebook, stern.de oder studiVZ verfügbar. Kennt jemand noch gute applications, die Markenbotschaften transportieren?
Update:
Es scheint laut 2-Blog nicht wirklich einfach zu sein, ein App im iTunes-Store zu platzieren. Apple ist laut dem Beitrag recht unwillig, Kriterien oder eine transparente Zulassungspolitik zu veröffentlichen.
Derzeit sind über 56.500 Apps im Store gelistet… wow! (Quelle)
Apple-Freaks gehen davon aus, dass im September eine neue iPod-Version kommt. Laut TechCrunch sogar mit Video
Consumer Behaviour
"Involvement: Die Ich-Beteiligung bzw. das gedankliche Engagement und die damit verbundene Aktivierung mit der sich eine Person einem Sachverhalt oder einer Aktivität zuwendet." Kroeber-Riel Weinberg
Event-Marketing "
Veranstaltungen: personendominant erstellte Dienstleistungsangebote mit begrenzter zeitlicher Nutzenstiftung, die unter raumzeitlicher Integration mehrerer Nachfrager abgegeben werden. Quelle: Wochnowski, H.: Veranstaltungsmarketing