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Apple´s geniale Leaking-Strategie

Posted on : 27-01-2010 | By : Christoff | In : Allgemein, Twitter, Virales Marketing

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Heute ist es wieder so weit – Apple veröffentlicht ein neues Produkt, das sicherlich total innovativ und toll sein wird. Aber wieso sind diese Events gerade bei Apple immer wieder begleitet von einem allgemeinen medialen Hype, der bei anderen Unternehmen in der Form nie auftritt? Nun, das liegt sicherlich an der großen Fan-Gemeinde, auch Apple-Jünger genannt. Aber es wird auch intendiert. Es ist kein Zufall, dass immer wieder einzelne Details, Gerüchte, unscharfe Fotos oder irgendwelche Produktnamen in Blogs und Tweets auftauchen. Apple forciert diese undichten Stellen – die Risse in der Nicht-Informationsstrategie sind gewollt. Das war schon lange meine Vermutung und vor einigen Wochen gab es eine Aussage vom ehemaligen Apple Marketing Chef Martellaro, dass die Informationen in Bruchstücken extrem gezielt und sensibel ausgestreut werden. Die Ziele dabei:

  • to light a fire under a recalcitrant partner
  • to float the idea of the $1,000 price point and gauge reaction
  • to panic/confuse a potential competitor about whom Apple had some knowledge
  • to whet analyst and observer expectations to make sure the right kind and number of people show up at the (presumed) event. Apple hates empty seats and demands SRO at these events.

Er geht sogar so weit:

The way it works is that a senior exec will come in and say, “We need to release this specific information. John, do you have a trusted friend at a major outlet? If so, call him/her and have a conversation. Idly mention this information and suggest that if it were published, that would be nice. No e-mails!”

So sind dann auch einzelne Tweeter (Jason) zu erklären, die tatsächlich das neue Tablet in Gebrauch haben. Andere Unternehmen haben auch die Chance erkannt, diesen starken Buzz zu erzeugen und versuchen sich ebenfalls in einer Art Leaking-Strategy. So hat Google seinen Mitarbeitern das neue Nexus One einige Wochen vor der Veröffentlichung in die Hand gegeben. Daraufhin wurde natürlich heftig getweetet und gebloggt.

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