Update – Antwort von JAKO
Posted on : 04-09-2009 | By : Christoff | In : Allgemein, online-pr, pr
Schlagwörter:abmahnung, blogosphäre, ego marketing, Iris Sanguinette, jako, online reputationsmanagement
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Auf die Abmahngeschichte folgt nun endlich eine Entschuldigung des Sportartikelherstellers JAKO. Man habe eindeutig überreagiert, zwar hätte Trainer Baader die Sache an die Blogger alarmiert, dennoch sei er herzlich in die Fimenzentrale eingeladen, sich ein eigenes Bild von JAKO zu machen.
Für mich klingt diese Entschuldigung ehrlich. Man hatte wohl einfach zu sehr auf die Kompetenz der Anwaltschaft vertraut… Wie jedoch zu erwarten war, sind die Kommentare in den Blogs nicht auf einmal alle total happy. Schließlich verschließt sich JAKO hier der Chance, aus der riesigen (vom Sommerloch begünstigten) Aufmerksamkeit in den Medien doch noch ein Tor in der Nachspielzeit zu schießen. Wieso hat man nicht die Zusammenarbeit mit den Anwälten, unter anderem Frau Iris Sanguinette, gekündigt? Das wäre mit Wohlwollen notiert worden. Apropos Frau Sanguinette – um ihrer Nase muss es schon ziemlich weiß werden, wenn sie sich die SERPs für sich anschaut: Google-Suche. Welcher Geschäftspartner, Kunde oder Klient wird nicht nach dem Namen googlen? Das werden die meisten und die meisten werden die unglückliche Geschichte lesen (aktuell sogar auf Platz 1 die gesamte Story auf allesaussersport.de. Für die Kanzlei Horn und Kollegen sieht es etwas besser aus, der erste Beitrag kommt auf Seite 2.
Nicht nur ein Beispiel, wie man eine Marke sehr schnell durch nicht funktionierende Krisenkommunikation schwächen kann, auch ein Beispiel für extrem schlechtes Online Reputationsmanagement, das unter anderem die Google-Suchergebnisse für den eigenen Namen einschließen.



